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22.09.2011 - VBE weist Kritik des Bildungsministeriums zurück
Schlagwort: Unterrichtsversorgung Johannes Müller: Die Umfrageergebnisse des VBE sind sachlich fundiert / VBE-Landesvorsitzender weist Kritik von Bildungsstaatssekretärin Reiß zurück
„Unsere Umfragen an den Schulen sind sachlich und fundiert. Das gilt auch für die Blitzumfrage zur Unterrichtsversorgung, die wir letzte Woche durchgeführt haben und deren Ergebnisse dem Bildungsministerium natürlich nicht schmecken. Wenn deutschlandweite Umfragen zu einem politischen Thema durchgeführt werden, dann werden von 60 Mio. Wahlberechtigten ca. 1.500 Personen befragt. Das Ergebnis ist nach statistischen Maßstäben repräsentativ. Wenn wir in Rheinland-Pfalz 1.600 Schulen befragen und binnen kurzer Zeit 300 Antworten erhalten, dann soll – wie das Bildungsministerium meint - das Ergebnis nicht aussagekräftig sein? Wir weisen die Kritik von Staatssekretärin Reiß freundlich und sachlich, aber entschieden als völlig unbegründet zurück. Im Übrigen trifft die Kritik gar nicht den VBE, sie trifft die Schulen selbst, die unsere Fragen zur Unterrichtsversorgung beantwortet haben.“ Der Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft VBE, Johannes Müller, wies heute in Mainz die Kritik von Bildungsstaatssekretärin Reiß an den Ergebnissen der jüngsten VBE-Umfrage zur Unterrichtsversorgung und zum Stand der Vertretungsverträge als völlig unbegründet zurück. Johannes Müller: „Im Übrigen will ich klar stellen, dass Bildungsministerin Ahnen selbst der Öffentlichkeit in ihrer Presseerklärung vom 08. August 2011 zum Schuljahresbeginn zugesichert hat, die Daten zur Entwicklung der Vertretungsverträge zur Verfügung zu stellen. Das ist nicht passiert. Stattdessen herrschte eine Art Nachrichtensperre. Also mussten wir selbst etwas tun, um genauere Daten über die Entwicklung zu erhalten.“ Zur Einlassung von Staatssekretärin Reiß zum Termin der Schulstatistik sagte der VBE-Landeschef: „Nach den einfachen Regeln der Statistik ist es so: Wenn Daten zu einem Termin erhoben werden und darin Daten eingehen, die sich nach der Datenerhebung zu einem späteren Termin verändern, dann ist die Gefahr groß, dass die ganze Statistik nicht mehr stimmt. Wir halten dies für plausibel, sachlicher geht nicht!“ |
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