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VBE Rheinland-Pfalz

Workshops

Der Rheinland-pfälzische Lehrertag findet digital statt – nehmen Sie von Zuhause aus an unseren Workshops teil!

Jede Teilnehmerin bzw. jeder Teilnehmer kann zwei Workshops besuchen – einen vormittags und einen nachmittags. Bei der Anmeldung muss zu jedem Workshopwunsch jeweils noch ein Alternativwunsch genannt werden (für den Fall, dass Workshops ausgebucht sind; die Registrierung erfolgt nach Eingang der Anmeldung).

Jochen Hiester - Konflikte kompetent lösen nach Marshall Rosenberg

Konflikte verschiedener Art begleiten den Schulalltag und treten dabei nicht nur zwischen den Schülerinnen und Schülern auf, sondern auch im Kollegium und im Umgang mit den Eltern. Daher sollen in diesem Workshop anhand des Kommunikations- und Konfliktlösungsmodells nach Marshall Rosenberg konkrete Wege aufgezeigt werden, wie man den eigenen Ärger anderen mitteilen kann, die Kritik und Vorwürfe anderer hört ohne diese persönlich zu nehmen und sich für die eigenen Anliegen kraftvoll einzusetzen.

Leitung: Jochen Hiester, selbständiger Fortbildungsreferent, Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC)

Thorsten Immig (Besonders stark) – Professioneller Umgang mit Gewalt im pädagogischen Alltag

Eine wirksame Gewaltprävention dient der Reduzierung von Gewalt und schafft perspektivisch ein soziales Klima der gegenseitigen Achtung und Unterstützung. Eine wirksame Gewaltprävention macht Kinder und Erwachsene stark. „Starke Kinder“ vertrauen auf ihre Gefühle, äußern Bedürfnisse und stehen zu ihnen. Sie bauen auf Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl, statt auf körperliche Stärke und Gewalt.

Wie können die nötigen Schlüsselkompetenzen bei Kindern und Jugendlichen professionell gefördert werden? Wie kann eine pädagogische Einrichtung ihre Konfliktkultur nachhaltig verbessern?

Leitung: Thorsten Immig
staatl. anerkannter Jugend- und Heimerzieher
Anti-Aggressivitäts-Trainer®
Coolnesstrainer®
Präventionsmanager sexuelle Gewalt (IPBM)
Dozent Duale Hochschule Baden- Württemberg (DHBW)

Herr Immig besitzt 20 Jahre praktische Erfahrung in Gewaltprävention an Schulen, Kindertagesstätten und Jugendhilfeeinrichtungen, im Strafvollzug und in Fällen häuslicher Gewalt sowie in der Erwachsenenbildung im Rahmen von Fortbildungen, Unterricht an Erzieherschulen und der Dozententätigkeit an Hochschulen.

Weitere Informationen unter www.besonders-stark.de

Vincent Maron (QueerNet RLP e.V.) – Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Thema von Schule

In unserer Gesellschaft sind vielfältige Lebens- und Familienformen Alltag. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transidente und Intersexuelle gehören dazu. Trotzdem erwarten in der Regel Familie und Freundeskreis eine heterosexuelle und geschlechterrollenkonforme Entwicklung. Gleiches gilt für Ausbildung und Arbeitsplatz. Diese Erwartungen können bei Jugendlichen zu ernsthaften Problemen führen, von Abkapselung bis hin zur Suizidgefährdung.

Wie kann Schule, wie können sich Lehrkräfte und Schule im Allgemeinen dieser Thematik annehmen und sie im Unterricht sichtbar machen? Welche Methoden sind sinnvoll, um das Thema im Unterricht sichtbar zu machen und wie können Fachkräfte reagieren, wenn Mobbing und Diskriminierung gegenüber LSBTI-Jugendlichen passiert?

Referent: Vincent Maron, Koordination „Projekt Familienvielfalt“ von QueerNet RLP e.V.; Infos unter www.queernet-rlp.de

Eva Blum (blum educonsult) – Der Klassenrat: Werte vermitteln – Werte diskutieren – Werte leben

Die Schule hat unter anderem den Auftrag, die Werte zu vermitteln, die für das Zusammenleben der Menschen in unserer Gesellschaft wichtig sind. Gleichzeitig sind die Werte, die Kinder in den Elternhäusern lernen, sehr unterschiedlich.

Wie kann die Schule einerseits die zu vermittelnden Werte erleb- und erfahrbar machen und andererseits mit den Schülerinnen und Schülern über eigene Werte ins Gespräch kommen?

Der Klassenrat – die regelmäßige Gesprächsrunde von Schülerinnen und Schülern und Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrern – ist ein Ort, an dem dies stattfinden kann.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops lernen den Klassenrat praktisch kennen und erfahren, welche Werte vermittelt werden und wie im Klassenrat ein wert-voller und wert-schätzender Austausch entsteht.

GermanDream – Wertedialoge

GermanDream ist eine überparteiliche und unabhängige Bildungsinitiative, die sich für die Vermittlung von gesellschaftlichen Werten einsetzt. In physischen und virtuellen Wertedialogen tauscht sich GermanDream deutschlandweit mit Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer aus.
Mit sogenannten Wertebotschafterinnen und -botschaftern schafft GermanDream einen Austausch auf Augenhöhe, um jungen Menschen ein Gehör zu schenken und mit ihnen darüber zu diskutieren, in was für einer Gesellschaft sie leben möchten.

Julia Begass (Diakonisches Werk/Vielfalt Plus) – Werte und interkulturelle Kompetenz

Werte werden als erstrebenswerte Eigenschaften von Menschen angesehen und geben Antworten auf die ethischen Fragen des Zusammenlebens. Werte sind nicht angeboren, sondern werden durch die Sozialisierung eines Menschen erworben. Die Schule spielt dabei eine wichtige Rolle als wertebildende Instanz.

Deswegen ist es wichtig, dass Lehrkräfte ihre eigene Wertehaltung reflektieren und offen sind für Wertepluralität. Daher sollen in diesem Workshop die Wurzeln der eigenen Wertvorstellungen erfahrbar gemacht und mit verschiedenen Wertekonzeptionen verglichen und diskutiert werden.

Reinhard Horn (KONTAKTE Musikverlag) – Weißt du, was jedes Kind braucht? Lieder und Unterrichtsideen zum Thema Kinderrechte

Die Frage „Weißt du was jedes Kind braucht?“ führt zu den verschiedenen Themen der Kinderrechte: Recht auf Bildung – Recht auf gewaltfreie Erziehung – Recht auf Ernährung u.v.a.

Mit seinem Projekt „Echte Kinderrechte“ hat der Kinderliederautor Reinhard Horn hier Lieder und Unterrichtsideen zusammengestellt, die diese verschiedenen Themen musikalisch und gestalterisch aufgreifen. Reinhard Horn stellt in diesem ONLINE Seminar Lieder zu den verschiedenen Themen vor und gibt Ideen zur praktischen Umsetzung.

Ein ganz besonderes Praxis-Seminar!

10 Punkte, über Reinhard Horn, die man wissen muss

1. Reinhard-Horn-Grundschule Rhumspringe
2. Botschafter der "Kindernothilfe", der "Singenden Krankenhäuser" und Unterstützer der Aktion Mensch
3. Drei Millionen verkaufte Tonträger und rund fünf Millionen verkaufte Bücher
4. Zahlreiche Auszeichnungen: u.a. von der Deutschen UNESCO-Kommission (Nachhaltige Entwicklung), mehrfacher Preisträger des Deutschen Rock&Pop Preises, ERASMUS Award, COMENIUS Award
5. Fernseh- und Rundfunk-Präsenz
6. Der "kreativste deutsche Kinderliedermacher": über 2.000 komponierte und produzierte Songs
7. Er hat die Kinder-Hymnen geschrieben für ADAV, Adveniat, Aktion Mensch, Brot für die Welt, BUND, Dietrich Grönemeyer Stiftung, Deutsche Turnerjugend, Ein Herz für Kinder, Greenpeace, Kindernothilfe, MISEREOR, Stadt Lippstadt, TUI, World Vision
8. Künstler bei Universal Music und KONTAKTE Musikverlag
9. Ca. 150 Veranstaltungen im Jahr - Konzerte, Fortbildungen, Seminare, TV-Präsenz
10. Der "tollste Kinderversteher" (Zitat eines 8-jährigen Jungen)

Weitere Informationen unter www.reinhardhorn.de oder www.kontakte-musikverlag.de

Beate Lambrecht/Claudia Winter (Ausbildungszentrum für Tiergestützte Pädagogik in Rheinland-Pfalz) – Tiergestützte Pädagogik

Der Workshop gewährt Ihnen einen ersten Einblick in die tiergestützte Pädagogik in Schulen und die Ausbildung von Schulhunden. Es wird den Fragen nachgegangen, wie der Einsatz eines Schulhundes aussehen kann oder auch welche Hunde sich für diese Aufgabe eignen und was genau die Ausbildung der Tiere aussieht. Mit Fotos und Videos aus der Praxis unterfüttert, werden Fragen rund um die Ausbildung und den Einsatz von Schulhunden beantwortet, Tipps und Hinweise von erfahrenden Ausbilderinnen gegeben.

Katja Mayer (medien+bildung.com) – Empathietraining als Prävention gegen Vorurteile

Wie hängen Empathie und Demokratie zusammen? Welche Rolle spielen Vorurteile und Stereotype? Der Workshop stellt verschiedene medienpädagogische Methoden zur Stärkung des Mitgefühls sowie zur Auseinandersetzung mit Stereotypen und Vorurteilen im schulischen Kontext vor. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, einzelne Bausteine – gerade auch im Bereich des praktischen Arbeitens mit Medien – selbst auszuprobieren.

Julia Kaltenbacher (SWR) – CHECK YOUR FACTS – Der virtuelle Lehrkräfteworkshop

Das Internet ist ein mächtiges Informationsinstrument, immer häufiger aber auch ein Desinformationsinstrument: Denn heute gehören Fake News, das heißt gezielte Falschmeldungen, leider zum Alltag im Netz. Einmal gestreut, sind sie kaum wieder einzufangen. Und es wird nicht einfacher, herauszufinden, welche Nachrichten tatsächlich glaubwürdig sind. 

Den Teilnehmenden wird in diesem interaktiven Web-Workshop aufgezeigt, wie sie Nachrichten untersuchen können und welche Tools sich zur Überprüfung zweifelhafter Inhalte eignen. Sie sammeln selbst Erfahrungen, um dann in der Rolle als Lehrkraft die eigenen Schülerinnen und Schüler im Faktenchecken zu befähigen. Dazu wird außerdem das Lernspiel „SWR Fakefinder school“ eingeführt – ein browserbasiertes Spiel, mit dem Sie Ihrer Klasse in wenigen Klicks knifflige Aufgaben stellen können: Was ist Fake? Was stimmt so? Und was ist Satire?

Halten Sie bitte neben Ihrem Erstgerät für die Videokonferenz auch ein Zweitgerät für das Interaktionstool Mentimeter bereit – am besten eignet sich dafür ein internetfähiges Smartphone!

Soziales Lernen mit Präventionsprogrammen der Schulpsychologie

Soziales Lernen spielerisch an Erfahrungen orientiert:
Präventionsprogramme der Schulpsychologie des Pädagogischen Landesinstituts RLP für die GS (IDW) und Orientierungsstufe (ProPP)

In dieser außergewöhnlichen Zeit ist es notwendig, weiterhin die Entwicklung der Schülerpersönlichkeit sowie Förderung der Resilienz im Blick zu behalten. Die Stärkung von sozialer Kompetenz und guter Kontaktgestaltung ist besonders in Distanz von großer Bedeutung.

In diesem Workshop lernen Sie die Grundlagen des sozialen Lernens der beiden Präventionsprogramme ICH-DU-WIR für die GS und ProPP (Programm zur Primärprävention) für die Oientierungsstufe kennen.
Sie haben Gelegenheit eigene Erfahrungen zu sammeln, Ihre Fragen und Anliegen zu klären sowie das Material kennenzulernen. Wir freuen uns auf Sie.

 
 
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