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VBE Rheinland-Pfalz

"Ich. Du. Inklusion" Langzeitdoku zeigt Inklusion in der täglichen Praxis

08.02.2018

Gerhard Bold: „Nicht nur darüber reden – auch ansehen, hinsehen und was tun!“

„Ich. Du. Inklusion“: Langzeitdokumentation zeigt Einblicke in den Schulalltag / VBE Rheinland-Pfalz fordert weiterhin soliden Ausbau der Inklusion und mehr Personal

„Erst vor zwei Wochen haben wir auf unserer Pressekonferenz auf die prekäre Situation an Schwerpunktschulen in Rheinland-Pfalz hingewiesen: Inklusion kann bei den aktuellen politischen Rahmenbedingungen nicht so gelingen, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention intendiert, es sich die Eltern wünschen und erst recht nicht so, wie es die Schülerinnen und Schüler verdient haben! Die Dokumentation ,Ich. Du. Inklusion‘ bietet Einblicke in die tägliche Schulpraxis und zeigt, dass sich alle Seiten eine gelingende Inklusion wünschen. Dazu bedarf es aber mehr, als nur guten Willen: Ohne durchgängige Doppelbesetzung mit qualifizierten Förderschullehrkräften oder pädagogischen Fachkräften und die Unterstützung multiprofessioneller Teams kann Inklusion nicht gelingen.“, so äußert sich der Landesvorsitzende des VBE Rheinland-Pfalz, Gerhard Bold, anlässlich der TV-Premiere des Films „Ich. Du. Inklusion“ am Samstag, den 10. Februar 2018, um 22.30 Uhr auf Phoenix.

Gerhard Bold mahnt außerdem: „Bei einem so grundlegenden Thema für die Gesellschaft darf man nicht nur darüber reden – wir müssen uns die Problematik ansehen, als Gesellschaft hinsehen und endlich etwas tun!“

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hatte bereits den Kinostart des Films im Mai 2017 unterstützt und gemeinsam mit dem Regisseur Thomas Binn und dem Filmverleih mindjazz pictures sehr viele Kinovorführungen mit anschließenden Podiumsdiskussionen in ganz Deutschland ausgerichtet. Für den Film begleitete Regisseur Thomas Binn zweieinhalb Jahre lang Grundschülerinnen und -schüler mit und ohne Förderbedarf des ersten offiziellen Inklusionsjahrgangs an der Geschwister-Devries-Schule in Uedem (NRW). Der VBE-Chef Beckmann schildert: „Hier sieht man in regelrecht bedrückender Weise, wie sich die Lehrerin mit einer sehr positiven Grundhaltung zur Inklusion um ein inklusives Miteinander bemüht, aber an der Realität regelrecht zerbricht. Es ist eine erschreckende Szene, wenn die Kinder darauf hinweisen, dass die Lehrerin es allein doch gar nicht schaffen könne, sich um alle zu kümmern.“

Weitere Informationen zum Thema sowie die beiden vom VBE in Auftrag gegebenen forsa-Umfragen unter Lehrkräften zur Inklusion finden Sie unter:
https://www.vbe-rp.de/546132-vberp-de/vbe-presse/meldungen/853015030.php
https://www.vbe.de/service/meinungsumfragen/inklusion-2015/
https://www.vbe.de/service/meinungsumfragen/inklusion-2017/

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