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VBE Rheinland-Pfalz

Ausbau der Sprachförderung beschleunigen und besser vernetzen

26.02.2015

VBE fordert die Einrichtung regionaler Netzwerke für Sprachförderung

„Mit ihrem 10-Punkte-Plan zum Ausbau der Sprachförderung für zugewanderte Kinder und Jugendliche vornehmlich aus Kriegs- und Krisengebieten geht die Landesregierung den richtigen Weg, um Kinder und Jugendlichen möglichst schnell und nachhaltig in unsere Schulen und das Leben der Gesellschaft zu integrieren. Eine positive Wirkung wird sich daraus für die neu angekommenen Familien insgesamt ergeben, weil Sprachförderung mehr ist als Sprachfähigkeit: Sie führt auch zur sozialen und kulturellen Integration.

Allerdings hinkt der Ausbau hinter dem tatsächlichen Bedarf hinterher. 20 Schulstandorte landesweit für Deutsch-Intensivkurse sind einfach zu wenig. Der Ausbau müsste daher noch schneller gehen, an jeder zehnten Schule sollte diese Sprachförderung angeboten werden. Wichtig ist es überdies, die Angebote sowohl zwischen den Schulen und Schularten sowie regional zwischen den Trägern und Anbietern optimal zu vernetzen. Die Einrichtung „Runder Tische“ ist dafür ein wichtige Maßnahme, aber auch diese Foren müssen für eine bessere Integration noch schneller zu regionalen Netzwerken für Sprachförderung ausgebaut werden.“

Mit dieser Stellungnahme äußerte sich der Landesvorsitzende der rheinland-pfälzischen Lehrergewerkschaft VBE, Gerhard Bold, zum 10-Punkte-Maßnahmenplan „Sprachförderung in Schulen“ der Landesregierung, der heute im Landtag Rheinland-Pfalz anlässlich der Debatte zum Umgang mit Flüchtlingen von Bildungsministerin Vera Reiß thematisiert wurde.

Gerhard Bold: „Gerade in ländlichen Gebieten, die einen wachsenden Flüchtlingszustrom auffangen müssen, fehlt es häufig an Möglichkeiten, den Spracherwerb der Kinder zu fördern. Im Vergleich zu den Städten gibt es weniger - und manchmal zu wenige - Schüler, mit denen sich ein Sprachvorkurs bilden lässt. Zudem sind die bürokratischen Hürden hoch und eine hohe Fluktuation erschwert die Einrichtung und Kontinuität sinnvoller Fördermaßnahmen. Deshalb appellieren wir an die Landesregierung, bei der Sprachförderung flexibel zu sein und regional vernetzt zu denken. Ein Stadt-Land-Gefälle darf es bei der Sprachförderung nicht geben.“

 
 
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