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VBE Rheinland-Pfalz

Corona-Virus: Teststrategie intransparent – Schutzmaßnahmen ausbauen – Konzept zum Schuljahresstart vorlegen

29.05.2020

VBE fordert regelmäßige und flächendeckende Corona-Tests in den Schulen

Der Landtag Rheinland-Pfalz hat am 28. Mai 2020 den Antrag der CDU-Landtagsfraktion diskutiert, in dem regelmäßige und flächendeckende Tests auf das Corona-Virus bei Erzieher/-innen und Lehrer/-innen gefordert werden. Diese Maßnahme sei ein wichtiger Beitrag zur effektiven Vorsorge und zur Bekämpfung des Virus. Darüber hinaus würde die groß angelegte Testung dem Schutz der Kinder, Eltern und der Erzieher/-innen sowie Lehrer/-innen dienen. Der VBE Rheinland-Pfalz befürwortet ebenfalls die regelmäßige und flächendeckende Testung an Schulen auf freiwilliger Basis.

Lars Lamowski, stellv. Landesvorsitzender und Schulleiter einer Grundschule, appelliert an die Regierung: „Das Bildungsministerium hat auf Druck nachsteuern müssen und sein Testkonzept zwangsweise erweitert. Dies sieht nun anlassbezogene Populationstestungen vor – darüber hinaus werden Stichproben vor und nach den Sommerferien erhoben. Unsicherheiten und Unklarheiten bleiben aber bestehen: Wie breit wird bei einem ,Anlass‘ tatsächlich getestet – bleibt es bei einer Momentaufnahme oder gibt es Testungen über die gesamte Inkubationszeit hinweg? Welche Schulen erhalten das Privileg, für die Stichprobentestung ausgewählt zu werden und nach welchen Kriterien erfolgt diese Auswahl – vor allem aber: wie aussagekräftig können die Ergebnisse dieser Stichprobe sein?

Noch erkennen wir keine klare Strategie hinter diesem Testkonzept. Wir fordern daher regelmäßige und flächendeckende Testungen, um der Gefahr der Momentaufnahme zu entgehen und größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten zu erhalten. Durch die Testungen auf freiwilliger Basis erhalten Schüler/-innen, Eltern und die Beschäftigten an der Schule mehr Gewissheit, wie es um ihre Gesundheit und die ihrer Bezugspersonen bestellt ist.

Abgesehen von den Testungen muss weiterhin am Gesundheitsschutz in den Schulen nachgesteuert werden. Wir beharren darauf, dass es Spuckschutzscheiben in allen Klassenräumen und Sekretariaten geben muss. So kann ein engerer und geschützter Austausch stattfinden und pädagogisch sinnvoll gearbeitet werden.

Wir vermissen weiterhin einen stichhaltigen Plan für das kommende Schuljahr. Unsere Expertise – die Erfahrungen vor Ort aus dem echten Schulalltag – bieten wir ausdrücklich für Beratungen an, um gemeinsam das neue Schuljahr zu gestalten. Denn nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen, kann ein sicheres und pädagogisch durchdachtes Schuljahr 2020/21 gelingen. Und wer kann diese besser benennen als die Kolleginnen und Kollegen aus der Schule?“


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