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VBE Rheinland-Pfalz

Gesundheitsschutz in den Schulen: Noch kein Schutz der Lehrkräfte vorgesehen – hohes Risiko für alle Beteiligten

24.04.2020

VBE fordert weitreichenden Gesundheitsschutz in den Schulen – insbesondere für Lehrkräfte

Nachdem die Ministerpräsidentin Malu Dreyer angekündigt hatte, alle Schülerinnen und Schüler im Land mit Alltagsmasken auszustatten, bleibt die Frage offen, wie der Gesundheitsschutz für Lehrkräfte und dem weiteren Schulpersonal aussehen wird. Der VBE Rheinland-Pfalz hält daran fest, dass der Gesundheitsschutz für alle Beteiligten an erster Stelle steht – ein Schulstart ohne entsprechende Voraussetzungen ist unverantwortlich.


Gerhard Bold, Landesvorsitzender des VBE Rheinland-Pfalz, findet deutliche Worte: „Wir schätzen es sehr, dass die Schülerinnen und Schüler im Land zum geplanten Schulstart mit Alltagsmasken ausgestattet werden. Es ist zu erwarten, dass nicht alle Eltern ihre Kinder mit dem erforderlichen Schutz auszustatten oder dass so manche Maske mal vergessen werden wird. Was wir allerdings nicht nachvollziehen können ist, dass Lehrerinnen und Lehrer dabei außen vor gelassen werden. Der Lehrerinnenberuf wird so zu einem Hochrisikoberuf. Dieser Auffassung ist auch der Politiker und Mediziner Karl Lauterbach, der – auch jüngere – Menschen mit bspw. Bluthochdruck oder auch Diabetes einem erhöhten Risiko ausgesetzt sieht. Der Gesundheitsschutz betrifft alle Beteiligten, so eben auch Lehrkräfte, das pädagogische Personal wie auch Schulsekretärinnen und Hausmeister!


Wir haben eine Priorität: Lehrerinnen und Lehrer und das weitere Schulpersonal müssen geschützt werden – entsprechende Maßnahmen müssen ergriffen und die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Verantwortlich dafür ist der Dienstherr, der seiner Fürsorgepflicht nachkommen muss. Wir fordern daher die Aufsichts- und DIenstleistungsdirektion (ADD) und das Bildungsministerium (BM) auf, ihr Personal zu schützen. Die Kontaktpersonen in den Schulen benötigen einen transparenten Spuckschutz sowie eine durch Plexiglasscheiben abgetrennten Bereich in den Klassenzimmern. Alltagsmasken sind keine Alternative – denn die Schülerinnen und Schüler sind auf Gestik und Mimik angewiesen. 


Vor allem in den Förderschulen, an denen der Kontaktwunsch der Schülerinnen und Schülern besonders groß ist, werden Visiere und weitere Schutzmaßnahmen für Lehrkräfte und Pädagogische Fachkräfte benötigt.


Wir appellieren außerdem an die Schulleitungen: Sollten die erforderlichen Voraussetzungen für den Gesundheitsschutz aller Beteiligter nicht gegeben sein, schließen Sie Ihre Schule – hier ist Gefahr in Verzug! Denken Sie an Ihre Gesundheit und die Gesundheit Ihrer Kolleginnen und Kollegen.“

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