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VBE Rheinland-Pfalz

Zweiter Internationaler Tag der Bildung: Bildung ist ein Menschenrecht – UNESCO fordert Bildungsgerechtigkeit

24.01.2020

Gerhard Bold: „Bildung ist unser höchstes Gut – wir müssen es hegen und pflegen!“

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat im Dezember 2018 die Resolution zum Internationalen Tag der Bildung verabschiedet, der jährlich am 24. Januar stattfindet. Bildung ist nicht nur ein Menschenrecht, sondern spielt die Schlüsselrolle beim Aufbau zukunftsfähiger Gesellschaften. Um die immense Bedeutung der Bildung zu unterstreichen und darauf hinzuwirken, eine inklusive, gleichberechtige und hochwertige Bildung auf allen Ebenen zu gewährleisten, wird heute der zweite Internationale Tag der Bildung begangen.

Gerhard Bold, Landesvorsitzender des VBE Rheinland-Pfalz, bestärkt das Vorhaben der UN: „Bildung ist unser höchstes Gut – in Deutschland genauso wie in allen anderen Ländern der Welt. Als international vernetzte Bildungsgewerkschaft unterstützen wir die Ziele der Vereinten Nationen und setzen uns für eine gerechte Bildung für alle ein. Auch in Deutschland und Rheinland-Pfalz wirkt sich besonders Armut leider noch immer auf den Bildungserfolg von Kindern aus – das zeigten zuletzt die Ergebnisse der PISA-Studie. “

Die Deutsche UNESCO-Kommission gestaltet die Umsetzung der Globalen Bildungsagenda 2030 auf internationaler und nationaler Ebene mit. Ziele der Bildungsagenda sind unter anderem:

  • Die Quote der der Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss auf deutlich unter 5 % senken;
  • Jugendliche mit geringen Chancen auf dem Ausbildungsmarkt beim Übergang von der Schule in die Ausbildung unterstützen und ihnen somit berufliche Qualifizierung wie auch wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen;
  • Inklusive Bildung in formaler und non-formaler Bildung verwirklichen.


Der VBE-Landeschef weiter: „Wir müssen uns der Herausforderung stellen, dass die Schülerschaft zunehmend heterogener wird. In logischer Konsequenz dürfen wir nicht zulassen, dass sozial benachteiligte Kinder abgehängt werden. Erst recht, wenn sich Deutschland als Bildungsrepublik bezeichnet, muss dafür gesorgt werden, dass diese Schülerinnen und Schüler aber auch ihre Eltern unterstützt und gefördert werden!“

Der VBE Rheinland-Pfalz fordert, sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler besser zu fördern, indem finanzielle Ressourcen aufgestockt werden – beispielsweise für die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte, um ihnen ein Rüstzeug für die sich ständig ändernden und steigenden Anforderungen ihres Berufs an die Hand zu geben. Dabei müssen die Lehrerinnen und Lehrer von multiprofessionellen Teams unterstützt werden (u.a. durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulsozialarbeit, Schulpsychologie oder auch mit Hilfe von Schulgesundheitsfachkräften).

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