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VBE Rheinland-Pfalz

Präsenzpflicht aufgehoben: VBE Rheinland-Pfalz setzt sich einmal mehr mit seinen Forderungen durch

17.12.2020

VBE Rheinland-Pfalz: Offener Brief zeigt Wirkung – Präsenzpflicht aufgehoben

Nachdem der VBE in einem offenen Brief an Bildungsministerin Hubig am 15.12.2020 kritisiert hat, dass für Lehrerinnen und Lehrer die Präsenzpflicht gilt – trotz des Appells an die Eltern ihre Kinder nicht zur Schule zu schicken – wurde nun eingelenkt.

Gerhard Bold, Landesvorsitzender des VBE Rheinland-Pfalz, zeigt sich zufrieden – wenn auch kritisch: „Wenn die Schülerinnen und Schüler zuhause bleiben und daher kein Präsenzunterricht stattfindet, können die Lehrkräfte den Fernunterricht im nächsten Jahr im Home Office planen und müssen ihre Materialien und persönlichen Endgeräte nicht mit in die Schule bringen – wo sie keinen sinnvollen Arbeitsplatz haben. Damit beugt sich die Ministerin unserer Forderung. Es bleibt nur die Frage: Warum hat man sich nicht gleich so entschieden?“

In den vergangenen Wochen kam das Bildungsministerium bereits den Forderungen des VBE nach einer veränderten Teststrategie für Schulen, Kitas und Einrichtungen der Kindertagespflege nach und ermöglicht Schnelltests. Auch wurde die Versorgung der Schulen mit Schutzausrüstung wie Alltagsmasken, Face Shields und FFP2-Masken verbessert.

Um einen sinnvollen Betrieb der Schulen unter Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes zu gewährleisten fordern wir weiterhin:

  • den Gesundheitsschutz aller an Schule Beteiligten zu gewährleisten, indem zertifizierte FFP2-Masken in ausreichender Menge zur Verfügung stehen,
  • die Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler zügig mit digitalen Endgeräten auszustatten,
  • Fort- und Weiterbildungen für Lehrkräfte zu ermöglichen,
  • der Expertise von Lehrkräften vertrauen, wie sie den Unterricht für ihre Schülerinnen und Schülern am besten vorbereiten und durchführen – dazu gehört auch, den Wechselunterricht dort zu ermöglichen, wo er gewünscht wird,
  • den Kinder- und Jugendschutz gewährleisten, indem die Arbeit der Jugendämter ermöglicht und unterstützt wird – denn die Kinder und Jugendlichen sind letztlich die Leidtragenden in dieser Krise,
  • den Impfschutz für Lehrkräfte zu priorisieren,
  • die Zeit zu nutzen, um transparente Kriterien für verschiedene Szenarien zu überarbeiten bzw. zu entwickeln, die sich am tatsächlichen Infektionsgeschehen orientieren und 
  • den Lehrkräftemangel nachhaltig zu decken.

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