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VBE Rheinland-Pfalz

Kultusministerkonferenz: Rheinland-pfälzische Bildungsministerin Hubig übernimmt KMK-Vorsitz

15.01.2020

Gerhard Bold: „Jetzt ist Frau Hubig gefragt!“

Das neue Jahr hat kaum begonnen, schon ist die Liste mit Vorsätzen prall gefüllt: Am 16. Januar 2020 übernimmt die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig den Vorsitz der Kultusministerkonferenz und hat Großes vor. Neben der Stärkung der Kitas mit einer kräftigen Finanzspritze von rund 54 Millionen Euro steht das neue Projekt „S4 Schule stärken – Starke Schule“ auf dem Plan. Der VBE Rheinland-Pfalz erwartet von der neuen KMK-Präsidentin eine schnelle und beherzte Umsetzung ihrer Vorhaben.

Der Landesvorsitzende des VBE Rheinland-Pfalz, Gerhard Bold, äußerte sich dazu: „Wir wünschen unserer Bildungsministerin für den Vorsitz der KMK alles Gute – und wünschen uns gleichzeitig beherztes Handeln in Sachen Bildungspolitik. Ihre Vorhaben klingen vielversprechend. Jetzt ist Frau Hubig gefragt, die Zukunft der Bildung in Deutschland entscheidend mitzuprägen!

Ganz Deutschland aber auch Rheinland-Pfalz treibt der Fachkräftemangel um. Kein Wunder, wenn 4,0% aller Schülerinnen und Schüler ohne allgemeinen Schulabschluss bleiben (2018), die Anzahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge ab- und die der Studierenden zunimmt. Bildung ist und bleibt leider weiterhin eine Frage der Herkunft: 12,1% aller Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss haben einen Migrationshintergrund – an Realschulen plus hat jedes zweite Kind einen Migrationshintergrund oder ist Ausländer. Wir müssen dafür sorgen, dass einerseits die Realschulen plus sowie die berufliche Ausbildung wieder attraktiver werden und andererseits die sozio-ökonomische Herkunft der Kinder nicht über ihre schulischen Bildungschancen bestimmt.

Die Bildungsministerin beschreibt bundesweit vergleichbare Herausforderungen – Chancengerechtigkeit, Digitalisierung oder auch Ganztagsanspruch – jetzt liegt es an ihr, ein einheitliches Gremium zu schaffen, das trotz Bildungsföderalismus schnelle und unkomplizierte Lösungen findet. Es liegt an Frau Hubig, nicht nur große Reden zu schwingen, sondern auch große Taten folgen zu lassen!

Nicht zuletzt warten wir noch immer auf eine bessere Personalversorgung an unseren Schulen. Perspektive kann nur ein Zwei-Pädagogen-System haben – eine durchgehende Doppelbesetzung in den Klassen mit Unterstützung durch multiprofessionelle Teams. Das fordert der VBE Rheinland-Pfalz seit Jahren – Frau Hubig möchte im neuen Jahrzehnt nun endlich die Grundlagen dafür schaffen. Bildung wächst mit der Zeit – unser kostbarstes Gut in einer schnelllebigen Gesellschaft. Für Stefanie Hubig ist es höchste Zeit, genau dafür zu sorgen!“

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