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VBE Rheinland-Pfalz

Schulstart 2021/22: Schulen brauchen Transparenz und Ehrlichkeit

04.08.2021

VBE Rheinland-Pfalz fordert Klarheit und Zuverlässigkeit für das neue Schuljahr Gerhard Bold: „Corona wird den Schulbetrieb weiterhin prägen. Darauf muss die Politik endlich eingehen.“

In wenigen Wochen startet das neue Schuljahr in Rheinland-Pfalz. Nach Auffassung des Landesvorsitzenden des VBE Rheinland-Pfalz, Gerhard Bold, muss für einen guten Schulstart seitens der Politik noch einiges getan werden: „Die Schülerinnen und Schüler lernen am besten, wenn sie eine sichere und klar strukturierte Umgebung haben. Durch die coronabedingten Einschränkungen hatten sie dies aber nicht. Die Folge: Zum Teil enorme psycho-soziale Belastungen, die sich in Blockaden oder auch Ängsten äußern können. Das darf im neuen Schuljahr so nicht weitergehen! Die Schülerinnen und Schüler brauchen nach den Ferien einen Schulraum, der ihnen Sicherheit bietet. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen Rahmenbedingungen vorfinden, die es möglich machen, mit den Schülerinnen und Schülern in angemessener Weise das zu bearbeiten, was jetzt vorrangig bearbeitet werden muss.“


„Die Politik muss nun endlich ihre Aufgaben erledigen, die sie bisher nicht hinreichend bearbeitet hat“, so Bold. „Es braucht Klarheit, Verlässlichkeit und ein Maximum an Sicherheit mit Blick auf den Gesundheitsschutz an den Schulen. Regelmäßige Unterbrechungen des Unterrichts durch das Lüften werden den Schulalltag weiterhin bestimmen, wie auch die Maskenpflicht bei steigenden Inzidenzen. Technische Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes hat man bisher nur halbherzig verfolgt. Dass nun Kinder ab 12 Jahren ein Impfangebot erhalten zeigt, dass die Politik erkennt, dass man sich in Sachen Pandemieentwicklung verkalkuliert hat. So wünschenswert das Angebot auch ist, so ist es auch ein Eingeständnis der eigenen Versäumnisse bei der Planung und Umsetzung von anderen notwendigen Schutzmaßnahmen. Mit der Abkehr von der bisherigen Linie, sich an den wissenschaftlichen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission zu orientieren, sendet man kein gutes Signal. Man verlagert die Verantwortung für einen sicheren Schulbetrieb nicht nur auf die Eltern, man schürt auch ein bereits vorhandenes Konfliktpotenzial an den Schulen, welches der VBE mit einer repräsentativen forsa-Umfrage aufgezeigt hat“, erläutert Bold weiter.


„Wir brauchen nun die Ehrlichkeit der politischen Entscheidungsträger! Das kommende Schuljahr wird auch wieder von Corona geprägt sein. Diskussionen, die nur darauf abzielen, dass Lernlücken schnell geschlossen werden müssen, indem man den Schülerinnen und Schülern den Stoff möglichst schnell eintrichtert, gehen an den tatsächlichen Herausforderungen vorbei. Wenn die Politik es ernst meint mit der Aussage, dass den Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und Jugendliche in besonderer Weise Rechnung getragen werden muss, kann dies nur bedeuten, dass die erste Zeit nach den Ferien frei von Leistungsdruck sein muss. Das pädagogische Personal braucht Zeit, um die Situation jedes Kindes zu erfassen und Unterstützung anbieten zu können. Nur so kann bleibenden Beeinträchtigungen bei den Schülerinnen und Schülern wirkungsvoll entgegengewirkt werden.“

 
 
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