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VBE Rheinland-Pfalz

Lehrereinstellungen: Rheinland-Pfalz aus dem Dornröschenschlaf erwacht?

02.05.2018

VBE begrüßt die beabsichtigte Vorziehung der Einstellung von Lehrkräften in den Schuldienst

Seit langer Zeit fordert der VBE Rheinland-Pfalz die Einstellung von jungen Lehrerinnen und Lehrern an unseren Grundschulen, den Förderschulen und den Schwerpunktschulen.

Wider besseres Wissen glänzte die Landesregierung durch permanente Abwehrhaltung und hielt krampfhaft an ihren Stichtagen zur Einstellung fest. Eingestellt wurde nur zum Schulhalbjahr und zu Beginn des neuen Schuljahres. Das scheint nun ein Ende zu haben. Allzu heftig wirkt sich wohl das Abwerben gut ausgebildeter Lehrkräfte durch die anderen Bundesländer auf die bisherige Einstellungspraxis aus. Offen sichtlich sollen nun die Inhaber von befristeten Verträgen und neue Anwärter vorgezogen Planstellenangebote erhalten!

Zum 1. Mai äußerte sich hierzu der VBE Landesvorsitzende Gerhard Bold: „Anscheinend wurde der Weckruf des VBE nun endlich im Ministerium gehört! Schluss mit befristeten Verträgen und Neueinstellung von jungen gut ausgebildeten Lehrkräften. Nur so kann ein Abwandern in andere Bundesländer verhindert werden! Der Schlaf der Gerechten scheint nun endlich vorbei. Dazu mussten aber zuerst viele andere Bundesländer den jungen Kolleginnen und Kollegen gerade auch in den Grundschulen die Besoldungsgruppe A 13 anbieten!“

Eine gerechte Besoldung wird auf Drängen des VBE auch in Rheinland-Pfalz nicht mehr zu umgehen sein. Wenn sich das Land dazu auch noch nicht durchringen konnte, wird die Macht des Faktischen siegen.

Gerhard Bold weiter: „Wir können uns darüber freuen, dass es noch Lehrkräfte gibt, die aufgrund von familiärer Bindung nicht so schnell in andere Bundesländer auswandern. Wie lange noch? Die Landesregierung muss endlich Farbe bekennen. Nur wenn unsere jungen Kolleginnen und Kollegen Anerkennung und Wertschätzung auch im Portemonnaie verspüren, bleiben sie auch im Land.“

Kritische Beobachter sehen seit langer Zeit die recht unbewegliche Einstellungspraxis als Begünstigung der Wanderungsbewegungen.

Der Landesvorsitzende des VBE: „Wir begreifen die vorgezogene Einstellung als Notbremse der Landesregierung. Ein erster Schritt in die richtige Richtung, den wir durchaus begrüßen. Weitere müssen folgen. Nur wenn die Rahmenbedingungen verbessert werden, werden sich auch wieder junge Menschen finden, die sich mit Hingabe der erfüllenden Arbeit in den Grundschulen verschreiben. Unsere Gesellschaft ist auf sie angewiesen! Nicht minder gilt das für die Förderung von beeinträchtigten Kindern!“

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