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VBE Rheinland-Pfalz

Individuelle Förderung - Inklusion - Flüchtlingskinder: VBE fordert neue Initiativen für die Grundschulen im Land

07.09.2015

VBE fordert dauerhaftes Konzept

„Die rheinland-pfälzischen Grundschulen sind von den gesellschaftspolitischen und schulpolitischen Herausforderungen in unserem Land ganz besonders betroffen. Deshalb fordert der VBE Rheinland-Pfalz für die Grundschulen in Rheinland-Pfalz neue schulpolitische Initiativen, die die Grundschulen in die Lage versetzen, die aktuellen Erwartungen von Staat und Gesellschaft auch erfüllen zu können.

Ging es an den Grundschulen im Schuljahr 2013/2014 im Rahmen einer Teilreform noch um die Verankerung der individuellen Förderung und mehr Verständlichkeit der Zeugnisse und war es im letzten Schuljahr 2014/2015 das Thema Inklusion, was zu einschneidenden Veränderungen führt, so ist es im neuen Schuljahr zusätzlich die Erwartung, dass die Grundschulen des Landes Kinder aus Flüchtlingsfamilien gastfreundlich aufnehmen und sie in den Unterricht integrieren.

Das kann gut gehen, weil Grundschulen einen integrierenden Bildungsstil pflegen. Wirklich gelingen wird es nur, wenn die Grundschulen angemessen ausgestattet werden. Das ist nicht nur eine Frage der Lehrerversorgung, sondern auch - da zahlreiche Grundschulen im Land recht klein sind - der medialen und organisatorischen Ausstattung, die hinter den Erfordernissen hinterherhinkt.

Da die Zahl der Kinder aus Flüchtlings- und Vertriebenenfamilien künftig eher zunehmen als zurückgehen wird, fordert der VBE von der rheinland-pfälzischen Landesregierung ein langfristiges und auf Dauer tragfähiges Konzept zur Integration und Förderung aller Kinder an den Grundschulen.“

Der Landesvorsitzende der rheinland-pfälzischen Lehrergewerkschaft VBE, Gerhard Bold, forderte am ersten Schultag des neuen Schuljahres 2015/2016 von der rheinland-pfälzischen Landesregierung eine schulpolitische Initiative für die Grundschulen des Landes, damit sich die Grundschulen den steigenden Erwartungen konstruktiv und nachhaltig anpassen können. In Rheinland-Pfalz gibt es zu Schuljahresbeginn knapp 970 Grundschulen mit ca. 130.000 Schülerinnen und Schülern.
  
Der VBE-Landeschef: „Wie keine andere Schulart ist die Grundschule am Puls der Zeit. In den Grundschulen schlagen alle gesellschaftlichen Entwicklungen unmittelbar durch, da die Grundschule die Schulpflicht für alle Kinder dieser Altersstufen erfüllt.“ Deshalb müsse die Grundschule auch besonders flexibel und anpassungsfähig sein. Viele Reformen der letzten Jahre hätten darin ihre Ursache. Doch jetzt müssten die Grundschulen angesichts neuer Aufgaben zukunftsfähig werden.

„Sich bei steigenden Anforderungen auf sein Improvisationstalent zu verlassen, um dann mit `kreativen Modellen` zu arbeiten, wie Bildungsministerin Reiß aus ihrer Schuljahres-Auftaktpressekonferenz zitiert wird, ist schulpolitisch mutig und selbstbewusst“, so Gerhard Bold. „Es ist aber auch gefährlich, weil diese Haltung ein tragfähiges und vorausschauendes Konzept nicht ersetzen kann. Da muss mehr kommen.“

 
 
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