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VBE Rheinland-Pfalz

Corona: Bildungsministerium konferiert gemeinsam mit kommunalen Spitzenverbänden, Verbänden und Experten

23.09.2020

VBE Rheinland-Pfalz: Kleinere Lerngruppen würden das Infektionsrisiko reduzieren

Heute tagt erneut der Schulgipfel rund um Kanzlerin Angela Merkel – diesmal soll es um das Lüften und die Innenraumlufthygiene in den Schulen gehen. Auf Landesebene konferierten am Vortag bereits Vertreterinnen und Vertreter des Bildungsministeriums, der kommunalen Spitzenverbänden, Hauptpersonalräten und Lehrerverbänden gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen der Infektiologie, Virologie und Pädiatrie sowie der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und der Kommission Innenraumlufthygiene. Zentrale Themen waren dabei die Regelungen zum Lüften in Schulen, die Nutzung von Sporthallen und der Einsatz von technischen Geräten.

Oliver Pick, stellv. Landesvorsitzender, fasst die Ergebnisse zusammen: „Die Expertinnen und Experten der Runde haben deutlich gemacht, dass Lüften eine wirksame Maßnahme ist, Aerosole und damit das Infektionsrisiko in Klassenräumen zu reduzieren. Allerdings müssen dann alle Kolleginnen und Kollegen über das richtige Lüften informiert werden: Was bedeutet Stoß- und Querlüften, welchen Einfluss hat die Luftfeuchtigkeit – hier würden Videoanleitungen helfen, wie es sie bspw. bereits für die Hygienebeauftragten an Grundschulen gibt. Viele Schulen sind verunsichert, stellen auf Dauerdurchzug und sitzen bereits in dicke Winterjacken und Wolldecken eingewickelt in den Klassenräumen. Dass auch eine Dauerdurchlüftung nicht sinnvoll ist, muss alle Schulen und alle Beteiligten erreichen, bevor Erkältungen die Runde machen.

Ein weiteres Thema der Beratung war der Sportunterricht. Hier brauchen insbesondere kleine Systeme die Expertise, ob ihre Turnhallen zur Nutzung freigegeben werden dürfen – und zwar auf kommunaler Ebene, die Schulleitung selbst kann und soll dies nicht selbst beurteilen.

Einige Schulen haben bereits in den Sommerferien sogenannte CO2-Ampeln angeschafft und machen damit gute Erfahrungen. Wir sind auch weiterhin keine Expertinnen und Experten in Sachen Corona, sehen in den CO2-Ampeln aber eine sinnvolle und vor allem günstige Hilfestellung, die Innenraumlufthygiene auch im nahenden Winter zu gewährleisten. Statt teurer und umstrittener Lüftungsgeräte wäre die Beschaffung der Ampeln über die Schulträger ein guter und wichtiger Schritt. Eng gekoppelt mit Richtlinien zum richtigen Lüften, die allen Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung stehen müssen.

Alternativ sollten Schulen auf Szenario 2 umstellen: Eingeschränkter Regelbetrieb mit Abstandsgebot – sprich hybridem Unterricht. Auch die Expertinnen und Experten der Runde befürworten kleine Lerngruppen – 20 bis 30 Schülerinnen und Schüler in einem Klassenraum sind schlicht zu viel.“

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